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Es brannte in der HLW
Nein, die Feuerwehr musste nicht ausrücken, aber die Vortragenden brannten für ihre Sache. Jakob Zand und sein Küchenchef Johannes Ganisl präsentierten den Schüler*innen und dem Kollegium der HLWplus in Bad Aussee das Konzept hinter dem Narzissendorf Zloam in Grundlsee. Tolle Wohnmöglichkeiten in ansprechender Architektur, beste Kulinarik beim Zloam-Wirt und im Wiesencafe sowie umfassende Freizeitaktivitäten ergeben ein sehr interessantes Gesamtangebot.
Die Sportarena in der Zloam bietet vom Schifahren, Eislaufen und Rodeln im Winter bis zum Bogenparcours, Tennis und Ballsport ganzjährig attraktive Bewegungsmöglichkeiten. So mancher Zuhörerin hat es dabei das Angebot im Reitstall besonders angetan. In der Holz- und Kreativwerkstatt kann man seine schöpferischen Fähigkeiten voll ausleben. Die musisch begabten Schüler*innen interessierten sich auch noch für die Veranstaltungsmöglichkeiten in der geplanten Klangwerkstatt.
Neben attraktiver Praktikumsplätzen ergeben sich in dieser Ferienanlage, die auch von Einheimischen rege genutzt wird, interessante Arbeitsplätze in verschiedenen touristischen Bereichen für die Absolvent*innen der HLWplus. Eine langfristige Zusammenarbeit mit der Schule wurde jedenfalls vereinbart.

Das Team des Narzissendorfes mit Küchenchef Johannes Ganisl (4.v.li.) und den Gastgebern Julia Köberl und Jakob Zand (5.u.4.v.re.)
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Endlich konnten wir das "Klassenzimmer" wieder in die Natur verlegen. Mit der 3. HLWplus verbrachten wir 3 wunderschöne und lehrreiche Tage am Krippenstein. Neben ausgedehnten Schneeschuhwanderungen (incl. einer Nachtwanderung) gab es Praxis und Theorie zu Tourenplanung, Schnee- und Lawinenkunde, Verschüttetensuche und dem Bau von Notunterkünften im Winter (Iglu). Untergebracht waren wir hervorragend in der Lodge am Krippenstein und wurden von Josef einem Bergführer von Outdoor Leadership bei den Praxiseinheiten unterstützt.
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Welche Lieblingsrezepte haben Teenager?
Eine Schülergruppe der 2.Klasse der HLWplus in Bad Ausseee machte sich unter Anleitung von Fachvorstand Christian Moser auf die Suche danach. So entstand eine Sammlung von 23 Rezepten mit Suppen, Hauptspeisen und Desserts. Zusätzlich enthält das Kochbuch auch genaue Anleitungen für die Zubereitung, damit weniger geübte Freund*innen die Rezepte auch leicht nachkochen können.
Es findet sich darin Typisches aus der Region wie eine kräftige Rindsuppe, „Kasspotz’n“ und Hasenöhrl’n ebenso wie das klassische Wiener Schnitzel vom Kalb, Nudeln mit kleinen Garnelen oder ein köstlicher Beerenauflauf. So mancher Leser wird entdecken, dass man Grammelknödel auch selbst zubereiten kann. Woher die Schüler*innen bereits die Kenntnisse über die Herstellung von Hollerschnaps haben, entzieht sich unserer Kenntnis. Die Lust zum Experimentieren in der Küche wurde durch dieses Projekt jedenfalls bei den Projektmitgliedern und vielen ihrer Freunde geweckt.

Foto: Stolz präsentieren Leni Kieler, Katharina Petter, Antonia Josipovic, Carina Seethaler, Eszter Babics, Sabrina Piller und Jakob Gasperl mit Fachvorstand Moser ihr Kochbuch
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Sowohl HLW+ als auch BORG Bad Aussee stellten sich am 16. Februar der Herausforderung des steiermarkweiten Sprachenbewerbs Eurolingua in der Disziplin Englisch, der heuer schulintern stattfand. 17 Schüler/innen nahmen insgesamt teil – die Ergebnisse werden jedoch sofort für eine landesweite Auswertung nach Graz geschickt und dann die Sieger/innen gekürt. Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation findet leider kein mündlicher Bewerb in Graz statt, aber die Schüler/innen stellten ihr Talent unter Beweis – die Ergebnisse sind beachtlich!
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Was verbirgt sich hinter dem Titel der Diplomarbeit „De Intestinum – das Kontrollzentrum unseres Körpers“? Die Arbeit entstand aus dem Ausbildungsschwerpunkt Gesundheitsmanagement an der HLWplus Bad Aussee und dem Interesse von Elisa Menneweger, Carola Moosbrugger, Alina Gruber-Veit und Nina Winterauer an Ernährungsthemen. Sie stellten sich die Forschungsfrage „Wie können wir unseren Darm positiv beeinflussen, damit er seine umfangreichen und vielfältigen Aufgaben in unserem Körper bestmöglich erfüllt?“
Mit dem Gesundheitshotel Vivamayr in Altaussee fanden sie den perfekten Kooperationspartner. Durch die Kooperation mit dem Hotel konnten sie einen sehr interessanten Einblick in die Arbeitsweise eines enorm modernen und erfolgreichen Hotels gewinnen und es wurden sämtliche ihrer Fragen sehr ausführlich beantwortet. Die möglichen Auswirkungen unserer Psyche auf den Darm und umgekehrt in einem psychosomatischen Wechselspiel weckten dabei besonderes Interesse.
Die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern Frau Pötsch und Herrn Dr. Schubert für die praktische Arbeit und die Durchführung von Übungen zur Anregung der Darmfunktionen hat die Schülerinnen begeistert.
Da Corona die Kontaktmöglichkeiten reduzierte, fertigte die Diplomarbeitsgruppe ein Video an, in dem sie den Teilnehmer*innen, das waren in diesem Fall die Mitarbeiter*innen des Hauses, alles genau erklärte. Danach führten die Probanden dies 3 Wochen lang aus. Um das Ergebnis unter dem strengen Blick des Betreuungslehrers Christian Moser auszuwerten, wurde je ein Fragebogen vor und nach dieser Frist ausgefüllt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Bei den im Team erarbeiteten vorwissenschaftlichen Projekt- und Diplomarbeiten können die angehenden Maturantinnen an der HLWplus ihre im Unterricht erworbenen Fähigkeiten bestens unter Beweis stellen.
Foto: Projektbetreuer Christian Moser mit Nina Winterauer, Carola Moosbrugger, Elisa Menneweger, Alina Gruber-Veit (v.l.n.r.)
